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Die längste Winterpause

Samstag, 18 April 2020 18:58

in der Geschichte müssen die Fußballfans und Vereine im Amateurfußball überstehen. Noch vor wenigen Wochen bereiteten sich Mannschaften und Funktionäre auf die Frühjahrssaison vor. Testspiele wurden abgehalten, Spielpläne gedruckt, Einteilungen für Kantine, Schiedsrichter, etc. erstellt. Doch ...

aufgrund der Corona-Pandemie haben sich auch im Fußball die Ereignisse überschlagen und innerhalb weniger Tage mussten auch die ca. 350 Amateurvereine in Oberösterreich eine Vollbremsung hinlegen. Nachdem in verschiedensten Medien alle möglichen – und zum Teil auch abenteuerlichen – Varianten zur Weiterführung der Meisterschaft oder deren Abbruch herumgeisterten, hat der ÖFB nun endgültig beschlossen, alle Bewerbe im Amateurbereich zu beenden und nicht zu werten. Auch die Union Waldmark St. Stefan ist seit dem 13. März im Standbymodus wirft einen kleinen Blick auf die Situation. Sportlich hatten sich die drei Teams des Vereines durchaus Hoffnungen auf eine erfolgreiche Rückrunde gemacht. Sowohl die M-TRON Kampfmannschaft als auch die LEWEB Reserve befanden sich auf dem starken dritten Platz und wollten sich im Frühjahr auch in den Meisterkampf einmischen. Eine starke Rückrunde hatte auch die HOGA Damenmannschaft auf dem Plan. Als Tabellenführerinnen galten die Ladies als große Favoritinnen auf den Aufstieg in die Damen-Landesliga. Aber nicht nur die Erwachsenen, auch die Spielerinnen und Spieler der 5 Nachwuchsmannschaften müssen sich noch gedulden, bis sie wieder gemeinsam gegen den Ball treten können. Aber nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich, ist die Corona-Pause ein harter Schlag für alle Fußballvereine. „Wir finanzieren uns hauptsächlich über die Eintrittsgelder und den Kantinenbetrieb bei den Spielen, sowie Veranstaltungen wie unser alljährliches Kleinfeldturnier und den Fußballer-Frühschoppen. Wir können heuer diese Veranstaltungen nicht durchführen und die fehlenden Einnahmen hinterlassen bei uns ein großes finanzielles Loch“, erklärt Sektionsleiter Fritz Pöschl. Er hofft daher, dass die entgangenen Einnahmen durch die angekündigten Hilfen seitens Politik und ÖFB abgefedert werden, denn Strom, Diesel, Rasendünger, usw. müssen trotzdem bezahlt werden. Bestätigt sieht man sich hingegen in St. Stefan-Afiesl in dem Grundsatz, ausschließlich mit Spielern aus der Region zu arbeiten und auf kostspielige Transfers zu verzichten. „Wir setzen darauf, den Talenten in unserer Region ihre Chance in unseren Teams zu geben und sind überzeugt von unserem nachhaltigen Weg“, so Pöschl. Über den Abbruch der Meisterschaft war man in St. Stefan-Afiesl nicht überrascht, das habe sich mit der Zeit schon abgezeichnet. Daher wird schon eifrig für die kommende Saison geplant und für Juli/August sind auch bereits einige Testspiele – sofern durchführbar – fixiert. „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir Mitte August mit der neuen Meisterschaft beginnen können und richten unsere Planungen danach aus“, so Andreas Preining, der die Spieltermine koordiniert. Einen Wehrmutstropfen sieht er darin, dass es in der neuen Saison kein Derby mehr gegen St. Oswald/H. geben wird, denn dieser Verein wird aus der Meisterschaft aussteigen. „Sie hätten sich eine anständige Abschiedstour verdient, es war immer spannend gegen sie.“

Weitere Informationen

  • Fotos: Martin Gaisbauer
  • Bericht: Andreas Preining
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